GÖNNT EUREM FOTOGRAFEN AUCH PAUSEN

Ihr habt extra einen teuren Fotografen engagiert und jetzt hat der tatsächlich seit 15 Minuten kein Foto mehr gemacht und in der Zwischenzeit vielleicht sogar einmal auf sein Smartphone geschaut? Ist das nicht eine Frechheit? Nein, ist es nicht! Denn es gibt einige durchaus sinnvolle und nachvollziehbare Gründe, weshalb ein Hochzeitsfotograf den Finger nicht über den gesamten Tag am Auslöser seiner Kamera angetackert hat:

  • Standesbeamte, Pastoren oder Pfarrer sprechen in der Regel vor der Trauung mit dem Fotografen. Dabei kommt es auch schon mal vor, dass Regeln vorgegeben werden, dass nur wenige Bilder in bestimmten Situationen gemacht werden dürfen.
  • Wie schon in Punkt 1.) erwähnt, hat ein guter Fotograf sein Motiv oftmals schnell im Kasten und benötigt dazu nicht immer 10 verschiedene Versuche und unterschiedliche Perspektiven.
  • Manchmal passiert einfach nichts, was sich lohnen würde fotografiert zu werden. Während Ihr den kompletten Tag sicherlich so an Euch vorbeifliegen sehen werdet, hat eine komplette Hochzeitsbegleitung von 8 und mehr Stunden auch Phasen in denen nichts Aufregendes passiert was unbedingt fotografiert werden müsste.
  • Euer Fotograf hat in der Regel schon viele Hochzeiten begleitet und besitzt daher auch ein Gespür dafür, wann sich Motive lohnen und wann man sich – vor allem auch im Sinne der Gäste – lieber mal eine Weile zurück zieht. Wer will schon beim Tanzen die komplette Zeit über fotografiert werden?
  • Eine professionelle Kamera mit allem was dazu gehört ist ziemlich schwer. Dieses Gewicht geht mit der Zeit auch schon mal auf die Gelenke in den Armen und Händen. Wenn Euer Fotograf also schon einige hundert Aufnahmen und mehrere Stunden Fotoarbeit in den Knochen hat, ist eine Pause auch nötig, um die entsprechende Energie zu sammeln und dann wieder da zu sein, wenn es darauf ankommt.