ONKEL WERNER SOLL SEINE KAMERA ZUHAUSE LASSEN

Auf jeder Hochzeit gibt es einen „Onkel Werner“, der seine Kompakt- oder Spiegelreflexkamera nicht zu Hause lassen kann und dem gebuchten Fotografen im entscheidenden Moment vor der Linse steht. Die Hochzeit der Nichte scheint die ideale Gelegenheit zu sein, um sein Hobby endlich einmal wieder richtig ausleben zu können. Dieses behindert einerseits die Arbeit Eures Fotografen und versaut im schlimmsten Fall einen entscheidenden Moment. Andererseits stört er damit aber auch andere Gäste, Standesbeamte, Pastoren, Pfarrer und Redner. Glücklicherweise wird inzwischen oftmals ein „Fotoverbot“ im Standesamt oder der Kirche (für alle außer dem gebuchten Fotografen) ausgesprochen. Damit es aber gar nicht so weit kommt, informiert Eure Gäste doch am besten vorher darüber, dass ein professioneller Fotograf gebucht ist und alle Gäste später die Gelegenheit haben werden, sich die Fotos anzuschauen und weitere „Hobbyfotografen“ nicht gewünscht sind.